Der SirPauls Social Media Marketing Ratgeber

Teil I: Facebook Marketing

Veröffentlicht
15/12/2021

In unserer neuen Reihe erzählen wir euch, für welche Art von Unternehmen welches soziale Netzwerk werbetechnisch gesehen am relevantesten ist und warum. 

Wir beschäftigen uns in diesem Format mit Facebook, Instagram, Linkedin, TikTok und Pinterest. 

Heute starten wir mit dem ältesten sozialen Netzwerk dieser Auswahl: Facebook. 2004 wurde es von Mark Zuckerberg und Co gegründet, um Menschen über das Internet miteinander zu verknüpfen. Die Plattform entwickelte sich immer weiter – nach einer Zeit gab es nicht nur Profile von Privatpersonen, sondern auch Unternehmensprofile und so kam es, dass Facebook – wie auch YouTube – mit der Zeit begann Werbung zu schalten. Doch woher und warum weiß Facebook, dass man sich vor kurzem Pfannen im Internet angesehen hat und schlägt einem daraufhin Pfannen Ads vor? Oder woher weiß es, dass man begnadeter Skifahrer ist, der im Internet gerne die beste Ausrüstung ergattert?

Diese oft gestellten Fragen werden in ein paar Schritten beantwortet.

Doch first of all: Was ist Facebook Marketing und wer braucht es?

Wir nehmen für unsere Darstellungen zwei unterschiedliche Unternehmensbereiche als Beispiel: ein italienisches Restaurant und einen Betreiber eines Onlineshops für nachhaltige Home Decor.

Die zwei Unternehmen haben eines gemeinsam: Sie wollen Kunden. Plakate, Zeitungsberichte, Flyer und Co haben sie bereits ausprobiert, doch sie wollen auch eine andere, größere und besser definierbare Zielgruppe ansprechen. 

Für dieses Vorhaben ist Facebook Marketing die perfekte Herangehensweise. 

Wenn man mit einem Unternehmen neu auf Facebook ist, ist es vor allem heutzutage schwer, eine Community mit unbezahlten Beiträgen aufzubauen. Das bedeutet, dass man einfach nur in seinen Feed postet und hofft, dass Freunde und Familienmitglieder genug teilen, sodass eine Reichweite generiert wird. 

Bewirbt man jedoch die Beiträge (vorzugsweise mit dem Facebook Business Manager), hat man die Kontrolle einzustellen, wer den Content sieht und erreicht somit viel mehr (relevante) Personen und erhöht je nach Budget seine Reichweite enorm. 

Jetzt werden die oben beschrieben Fragen aufgelöst:

Abgesehen von Alter, Geschlecht und Ort kann anhand des Interessen-Targetings im berühmt berüchtigten Facebook Business Manager (wie eine Plattform für Unternehmen, die im Hintergrund von Facebook läuft – ähnlich wie WordPress hinter einer Website) eingestellt werden, welche Interessen die Zielgruppe haben soll. Für ein italienisches Restaurant wären es beispielsweise: Restaurant, Pizza, Pasta etc. Und alle Menschen, die gerne mit Beiträgen zu diesen Themen interagieren, fallen automatisch dank Facebook in diese Zielgruppe. 

Zudem ist es jedoch auch möglich, auf seiner Webseite den Facebook Pixel (ein Javascript Code) zu hinterlegen. So kann man nachvollziehen, welche Handlungen die Leute, nachdem sie auf eine Facebook Werbeanzeige geklickt haben, vollziehen. Auch ein gezieltes Schalten von Werbung für Webseitenbesucher/innen (bzw. ähnlichen Usern zu den Webseitenbesucher/innen) ist somit möglich. 

Jetzt haben wir die beworbenen Seiten-Beiträge besprochen. Es gibt jedoch auch Kampagnen, die nicht auf einer Facebook Seite, sondern nur im Feed der potentiellen Kundinnen und Kunden erscheint. Anders als bei den gesponserten Beiträgen geht es hier nicht um Interaktion, sondern um die Bewerbung einer Webseite, eines Produkts, eines Events etc. Für unseren beispielhaften nachhaltigen Home Decor Onlineshop ist diese Möglichkeit von besonderer Bedeutung. Mit der richtigen Zielgruppeneinstellung und dem korrekten Kampagnenziel (Traffic, Conversions – hier mit Hilfe des Facebook Pixels) kann so eine gewünschte Handlung von den Kundinnen und Kunden vollzogen werden (Link anklicken und im besten Fall Kauf tätigen). Möchte der Onlineshop gezielt nachhaltige Vasen auf der Webseite verkaufen, kann er beispielsweise ein Carousel mit den Produkten erstellen, einen CTA (Call-to-action) wie “jetzt shoppen” hinterlegen und seine perfekt eingestellte Zielgruppe (online shopping, Nachhaltigkeit, Deko, Blumen, Vasen etc. oder mit dem Facebook Pixel: “Webseitenbesucher” bzw. „ähnliche User zu den Websitebesuchern“ so auf seine Webseite locken. Was jedoch auch in Betracht gezogen werden kann ist das Hinterlegen der Produkte im Facebook-Shop. Wird ein Produktfeed (einfache .csv Datei reicht) mit Produkte und Fotos veröffentlicht, können die Produkte direkt markiert werden und die Kundin / der Kunde kann direkt auf den Artikel klicken. 


Warum sollte jedes noch so kleine Unternehmen Facebook Marketing in Betracht ziehen? 

  • Zeit- und Ortsunabhängigkeit:  Jeder kann jederzeit an jedem Ort (wo Internet verfügbar ist) auf die Inhalte eines Unternehmens zugreifen.
  • Informationen werden so auf schnellste Weise an den Kunden / die Kundin gebracht – man muss nicht erst auf die Produktion (z.B. den Druck von Werbematerial) warten.
  • Die Ergebnisse einer Kampagne sind für die Unternehmen sehr gut nachvollziehbar (Facebook Insights, Google Analytics: mit dem Facebook Pixel) – Reichweite, Impressionen, Interaktionen, Verkäufe, Umsatz, Return on Investment und vieles mehr kann eingesehen werden. 
  • Man kann eine spezielle Zielgruppe direkt ansprechen – dank der Zielgruppen-Einstellungen im Facebook Business Manager – und hat somit eine geregelte Kontrolle über das Budget.
  • Man ist nicht nur auf Bild und Text angewiesen – auch Videos/GIFs, die für viele oft catchier sind, können geteilt werden. 
  • Potentiellen Kundinnen und Kunden ist es möglich, sich beim Scrollen durch die Facebook Seite einen guten Eindruck zu verschaffen (Rezensionen). 

Wichtig ist jedoch:

  • , dass nicht wahllos einfach irgendetwas gepostet werden darf. Der Content muss ansprechend, abwechslungsreich, catchy und kreativ/informativ sein.
  • , dass das Bild- und Videomaterial eine gute Qualität hat. 
  • , dass regelmäßig gepostet wird (außer man setzt nur auf Kampagnen, dann ist dies nicht dringend notwendig). 
  • , dass man seine Community pflegt, indem man Kommentare, Privatnachrichten usw. beantwortet.
  • , dass man die Zielgruppe regelmäßig überprüft und anpasst.
  • , dass man mit dem Facebook Pixel oder Conversion API sinnvolle Ziele definiert.

Wer nicht die Zeit und das Know How hat sich selbst um das Facebook Marketing seines Unternehmen zu kümmern: We got your back! Dafür gibt es uns. 😉

Einfach eine Anfrage an: [email protected]


Text: Alina Lerch

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